Kann man Menschen nachbauen? Philosophische Argumente gegen die „Künstliche Intelligenz“

Wenn es nach einigen Naturwissenschaftlern und Informatikern geht, lässt sich der Mensch in nicht zu ferner Zukunft technisch bauen bzw. nachbauen.

Montag, 15. Januar 2018 um 19:00 Uhr
Campus Stadtmitte, Keplerstraße 17, Raum M17.15

Der Vortrag geht auf diese moderne Sicht der „Künstlichen Intelligenz“ (KI) ein und fasst zu Beginn kurz gängige KI-Theorien zusammen. Im Anschluss werden deren Schwächen aus Sicht der Philosophie beleuchtet.

Dazu benötigte fundamentalphilosophische Überlegungen kommen ebenso vor wie Grundlagen der Menschenlehre. Es werden deutliche Argumente für die Einmaligkeit und Erhabenheit des Menschen dargestellt und an praktischen Beispielen erläutert. Dabei wird sich zeigen, dass die klassischen Begriffe wie Geist und Seele auch heute noch hilfreich sind. Philosophische Vorkenntnisse sind nicht nötig (können aber natürlich auch nicht schaden;-).

Im Anschluss an den etwa 45-minütigen Vortrag sind Fragen und Diskussion (ca. 45 Minuten) ausdrücklich erwünscht.

Herr Dr. Rolf Eraßme hat Elektrotechnik (Dipl.-Ing.) und gleichzeitig Philosophie (M.A.) studiert. Seine philosophische Dissertation verfasste er an der RWTH Aachen zum Thema „Der Mensch und die Künstliche Intelligenz“. Dr. Eraßme interessiert sich besonders für die Grenzbereiche Philosophie-Theologie und Philosophie-Naturwissenschaften.

Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind alle Studierenden der Universität Stuttgart und andere Interessierte.

*Das Projekt wird von den Stuttgart Change Labs gefördert*